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Autor Beitrag
Thema: Erste Fotos Streckenplanung
Manfred Placzek

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RE: Erste Fotos Streckenplanung 15.08.2019 16:22 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019


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Treseburg im Bodetal





Das Spielcasino in Bad Harzburg




Das Palmen Cafe
Thema: Erste Fotos Streckenplanung
Manfred Placzek

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Erste Fotos Streckenplanung 15.08.2019 16:18 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019




















Das Kyffhäuser-Denkmal unser Ziel in 2019

Hier noch ein schönes Panoramabild
Thema: Oldtimer Grand Prix 2019
Manfred Placzek

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RE: Oldtimer Grand Prix 2019 15.08.2019 10:06 Forum: Berichte


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Thema: Oldtimer Grand Prix 2019
Manfred Placzek

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RE: Oldtimer Grand Prix 2019 14.08.2019 08:30 Forum: Berichte


Sehenswertes rund um die Strecke

Wie immer waren es nicht nur die Rennen und Demonstrationsläufe, von denen es natürlich auch 2019 viele gab, welche das Interesse des Publikums auf sich zogen.
Rund 30 Club-Treffen fanden rund um den Nürburgring statt, etwa 70 Aussteller aus allen Bereichen des historischen Rennsports präsentierten im Fahrerlager ihre Fähigkeiten und
überall gab es vieles zu kaufen. Auch das Angebot für den Hunger und gaumenschmaus präsentierte sich vielfältig, an Durst oder Hunger musste niemand verzichten, allerdings
mittags mit einiger Wartezeit.

Der Klassik-Geist zog durch das ganze Fahrerlager, überall wurde Wert auf eine historisch angehauchte Note der Stände gelegt. Aus Besuchersicht eines Klassik-Fans jedenfalls
konnte man auf eine gelungene Veranstaltung zurückschauen, die mehr anbot, als man in 3 Tagen erfassen kann. Das kann sehr gern noch ausgebaut werden. Besten Dank an den
Veranstalter AVD und die vielen Ehrenamtliche an der Strecke.

Mehr als 150 Fotos, auch von der Nordschleife, gib es bei Facebook unter https://www.facebook.com/PorscheKlassikStammtisch/












































Thema: Oldtimer Grand Prix 2019
Manfred Placzek

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Oldtimer Grand Prix 2019 14.08.2019 08:28 Forum: Berichte


Besuch des 47. Oldtimer Grand Prix mit Beiprogramm.

Das Wochenende begann am Donnerstag mit der Anreise über die A2, A1 und nachfolgenden Autobahnen. Alles lief nahezu stau frei mit reiner Fahrzeit von 4 Stunden
und 45 Minuten zunächst bis Koblenz. Hier war der Nachmittag mit Besichtigungsprogramm ausgelastet. Weiter ging es am späten Nachmittag unten an der Mosel lang bis nach
Cochem. Aus meiner Erfahrung ist von hier immer eine gute Anfahrt über rund 45 Minuten bis zum Nürburgring gewährleistet und Cochem bietet auch einiges für einen guten
Ausklang am Abend.
Der Donnerstag begann vor Ort mit einer sehr zu empfehlenden Besichtigungstour im Bundesbank Bunker Cochem. Hier waren bis zum Währungsende der DM, 15 Milliarde
Papierwährungen versteckt. Für Mosel-Besucher ist das ein Tipp, Dauer der Besichtigung mit Anfahrt rund 90 Minuten. Siehe dazu auch mein Facebook Fotobericht.

Danach dann endlich weiter in Richtung Nordschleife. Unser erstes Ziel die ED Kulttankstelle, in der direkten Nachbarschaft der Döttinger Höhe und Manthey Racing.
Dann weiter zum Streckenabschnitt Brünnchen, zu diesem Zeitpunkt lief auf der Nordschleife ein Track Dai mit rund 130 Teilnehmern im Programm des OGP. Nach einem
Regenschauer (Typisches Wetter dort) ging es weiter nach Nürburg mit dem kurzen Aufstieg auf die Burganlage. Hier bietet sich ein bester Blick in Richtung GP-Strecke und
Fahrerlager. Danach wieder zurück zum Brünnchen zum Schauen. Aber auch wieder nach einer Stunde ein kräftiger Schauer mit leichten Karambolagen auf der Strecke. Am Abend
dann noch ein kräftiges Gewitter mit Starkregen über die gesamte Region

Der Samstag dann zwar bewölkt aber trocken. Gegen 10:00 Uhr hatten wir unsere
Parkposition erreichte mit sehr kurzen Weg in das Fahrerlager. Das Fahrprogramm und das
Fahrerlager bietet beides sehr starke Reizüberflutungen, zusätzlich müssen dabei im Laufe des Tages einige Km gelaufen werden um eine gewissen Überblick zu bekommen.
So hatten wir bereits vorher festgelegt, was an Fahrprogramm auf jeden Fall gesehen werden sollte. Siehe mehr Infos zum Programm hier unten. Der Tag dauerte vor Ort bis
18.30 Uhr bei einer eigenen Lauf Leistung von rund 9,5 Km! Am Abend dann wieder Einkehr bei Cochem an der Mosel, nahe unserer Pension. Durch die Eindrücke und
körperliche Belastung war dann bereits um 22:15 Bettruhe. Kleiner Weinkauf vor Ort nach dem Frühstück und Start zur Rückfahrt in Richtung BS. Erstaunlich, mit erneut staufreier Fahrt.
Besonders ist es noch zu erwähnen, dass rund um den Nürburgring bestens ausgebaute Straßen vorhanden sind von denen wir hier vor Ort träumen. Dieses betrifft auch die
gesamte Eifel und den Mosel-Raum.

Beim 47. AvD Oldtimer-Grand-Prix, der vom 9. bis 11. August 2019 auf dem Nürburgring rund 53.500 Zuschauer in seinen Bann zog, waren rund 500 historische Rennwagen in
über einem Dutzend Renn- und Demonstrationsläufe
sehr flott unterwegs, sie ließen ihre Muskeln spielen und ihre Motoren dröhnen, ganz ohne E-Alarm!. Bei gemischten Wetterverhältnissen bot sich auf dem Grand-Prix-Kurs viel
Abwechslung, nahezu rund um die Uhr, sogar am Abend mit Feuerwerk.

Während die wichtigsten leitgeprüften Automobilhersteller Großteiles durch Abwesenheit glänzten, sorgten die Amateure und Markenclubs für überraschend volle Startfelder und
viel Abwechslung,. Eigentlich genauso, wie man es schon vor nahezu 50 Jahren bei den ersten Veranstaltungen gekannt hat. Wie gut die Rennwagen von damals klangen,
das konnte man in jeder Rennserie mitverfolgen und sogar die Vorkriegsboliden hatten da vor Ort einiges zu bieten.















Thema: Teilnehmer 2019
Manfred Placzek

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Teilnehmer 2019 01.08.2019 11:29 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019


1. Helmut Poppe
2. Folker Miltz
3. Detlef Bonsack
4. Christian Bunnenberg
5. Wolfgang Dressel
6. Frank Krätschmer
7. Dietrich Dimmler
8. Dieter Hölker
9. Wolfgang Siepker
10. Christian Seelke
11. Christoph Marscholik
12. Helmut Dittrich
13. Jörg Nebel
14. Bernd Wiemann
15. Manfred Friese
16. Mario Tiedemann
17. Robert Ernst
18. Dieter Lehrach
19. Thomas Wache
20. Dirk Jansen
21. Rolf Thelen
22. Johann Eden
23. Matthias Naujokat
24. Torsten Fiedler
25. Andreas Poppe
Thema: Wir starten erneut am Torfhaus.
Manfred Placzek

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RE: Wir starten erneut am Torfhaus. 01.08.2019 10:31 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019


Hallo Matthias,

es geht nur wenn du mich bzw den Porsche Klassik-Stammtisch per Mail anschreibst. Über diesen Weg bekommst du dann die Ausschreibung.
Thema: Roter 911 (Carrera Coupé), Baujahr 1985.
Manfred Placzek

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Roter 911 (Carrera Coupé), Baujahr 1985. 29.07.2019 23:23 Forum: PORSCHE - Diebstähle


VELDENZ. Am Sonntag, 28.Juli 2019, entwendete ein bislang unbekannter Täter zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr einen roten Oldtimer Porsche 911 (Carrera Coupé), Baujahr 1985.

Der Porsche war im Rahmen des Oldtimertreffens in Veldenz an der Straße „Zum Sonnenberg“ geparkt. Nach ersten Zeugenhinweisen wurde das Fahrzeug kurze Zeit später zwischen Veldenz
und Mülheim gesehen, besetzt mit einer männlichen Person zwischen 30-40 Jahren.

Die Originalschlüssel sind noch beim Besitzer. Es muss davon ausgegangen werden, dass der PKW aufgebrochen und kurzgeschlossen wurde. Zeitgleich wurde auf dem Parkplatz gegenüber der Festwiese
bei einem roten Mercedes SL 190, Baujahr 1962, das Schloss der Beifahrertür aufgebrochen. Offensichtlich wurden der/die Täter hier gestört und so von weiteren Handlungen abgehalten.

Die Polizei bittet, verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang zu melden. Hinweise an die Polizeiinspektion Bernkastel-Kues Tel.: 06531/9527-0 oder Kriminalinspektion Wittlich Tel.: 06571/9500-0.
Thema: Wir starten erneut am Torfhaus.
Manfred Placzek

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RE: Wir starten erneut am Torfhaus. 29.07.2019 14:49 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019


Aktuell sind 21 Plätze vergeben.
Thema: Solitude Revival 2019
Manfred Placzek

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RE: Solitude Revival 2019 29.07.2019 13:10 Forum: Berichte


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Thema: Solitude Revival 2019
Manfred Placzek

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RE: Solitude Revival 2019 29.07.2019 13:09 Forum: Berichte


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Thema: Besuch im Porsche Museum
Manfred Placzek

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RE: Besuch im Porsche Museum 29.07.2019 12:59 Forum: Berichte


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Thema: Besuch im Porsche Museum
Manfred Placzek

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RE: Besuch im Porsche Museum 29.07.2019 12:39 Forum: Berichte


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Thema: Porsche Klassik-Stammtisch Juli
Manfred Placzek

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Porsche Klassik-Stammtisch Juli 27.07.2019 11:31 Forum: Berichte


Herrliches Wetter beim Juli-Stammtisch im Grünen Jäger. Unser (noch)Wirt Raffaele hatte mit der geschlossenen Schranke unsere Schattenplätze gesichert. So kam uns die die Idee, die
Situation der Mille Miglia 1954 mit Herbert Linge als Copilot von Hans Herrmann, als die beiden im 550 Spyder auf einen Bahnübergang zurasen und sich plötzlich die Schranke schließt.
Herrmann und Linge ducken sich, passieren die Gleise unbeschadet, knapp vor dem Zug unter geschlossener Bahnschranke hindurch. Beide trafen wir am vergangenen Wochenende
beim Solitude Revival 2019. Unsere Nachbildung zeigt Kerstin und Christian im "Froschauge" mit dem wunderschönen Austin-Healey Sprit.
Thema: Wir starten erneut am Torfhaus.
Manfred Placzek

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RE: Wir starten erneut am Torfhaus. 27.07.2019 10:09 Forum: PORSCHE Klassik-Herbstparcours 2019


Nach aktuell 12 Stunden mit der Ausschreibung und Meldeliste beim Stammtisch liegen bereits 20 Anmeldungen vor.
Thema: Besuch im Porsche Museum
Manfred Placzek

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Besuch im Porsche Museum 26.07.2019 14:35 Forum: Berichte


Am Sonntag den 21. Juli 2019 besuchte der Porsche Klassik-Stammtisch Braunschweig das Porsche Museum. Ein umfangreiche Führung mit dem Besuch der Sonderausstellung 50 Jahre
Porsche 917 hatte großen Zuspruch gefunden. Es folgen einige Foto davon, sehr viele schöne Fotos gibt es bei Facebook unter https://www.facebook.com/PorscheKlassikStammtisch/
Thema: Solitude Revival 2019
Manfred Placzek

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Solitude Revival 2019 26.07.2019 14:28 Forum: Berichte


Der Porsche Klassik-Stammtisch Braunscweig war mit 10 Porsche angereist. Hier folgt der gesamte Bericht und einige Fotos.

Sehr viel schöne Fotos gibt es bei Facebook unter https://www.facebook.com/PorscheKlassikStammtisch/

Der Bericht von der Solitude Revival, 20./21. Juli 2019

Am Wochenende vom 21./22. Juli 2019 fand in Stuttgart-Leonberg wieder das Solitude Revival statt. Organisiert wird dieser Event vom 2001 gegründeten Verein Solitude Revival e.V., der rund 160 Mitglieder zählt. Aus der Idee, auf dem Solitude-Kurs wieder einen Motorsportevent ins Leben zu rufen, wurde 2011 Wirklichkeit und der Rundkurs, wie damals 1965, konnte mit einer Ausnahme reaktiviert werden. Die Ausnahme ist die Kurve bei Dreispitz, 3,2 Kilometer nach dem Start. Diese Kurve wurde früher anders gefahren, weshalb die Strecke auch 200 Meter kürzer war. Seit 2011 findet das Solitude Revival alle 2 Jahre statt. Die Solitude ist eine Rundstrecke, auf welcher Rennen bis 1965 gefahren wurden. Das erste Rennen hinauf zum Schloss Solitude fand bereits 1903 statt und bis 1924 wurden Bergrennen gefahren. Das erste Rundstreckenrennen um den Stuttgarter Wildpark Solitude gab es 1925, die Streckenlänge war damals noch rund 22 km. Die Strecke wurde mehrmals geändert und 1961, als das erste Formel 1-Rennen ausgetragen wurde, war die Strecke kürzer, aber immer noch rund 11,5 km lang. Der 11,7 km lange Rundkurs präsentiert sich heute, bis auf eine neue spektakuläre Kurve am Dreispitz, seit damals nahezu unverändert. Immer noch existieren die überhöhten Kurven bei Hedersbach und Schatten. 26 Links- und 19 Rechtskurven sorgen bei einem Höhenunterschied von fast 130 Metern für ein einzigartiges Fahrerlebnis. Das Solitude Revival ist kein Rennen mit Zeitmessung mehr sondern eine Veranstaltung zur Demonstration historischer Renn- und Straßenfahrzeuge. Mit dabei waren unter anderem Rennmotorräder und Rennmotorradgespanne bis 1979, Renn- und Sportwagen bis 1947, Rennsportwagen und Prototypen von 1948 bis 1979, GT- und Renntourenwagen von 1948 bis 1979 sowie Formel-Rennwagen von 1948 bis 1976. Also eine bunte Mischung mit vielen wirklich hochkarätigen Fahrzeugen, wie dem Porsche 917.

Heimspiel für Porsche: Beim Solitude Revival schickte das Porsche Museum für einige Demonstrationsrunden legendäre Rennwagen auf den abgesperrten Kurs, der nur 15 Kilometer südwestlich vom Stammwerk in Zuffenhausen entfernt liegt. Am Start waren unter anderem ein 550 A Spyder aus dem Jahr 1956, mit dem Hans Hermann im gleichen Jahr die „Solitude“ bestritt, sowie der 356 B Carrera GTL Abarth (1961), den Rallyelegende Walter Röhrl pilotieren wird. Der 718 Formel 2 von 1960, der an das erste Formel-Rennen auf der „Solitude“ erinnert, fuhr ebenfalls auf dem Ring. Mit diesem Rennwagen belegte John Surtees beim „Großen Preis der Solitude“ 1960 den zweiten Platz. Zwei Jahre später hat hier Dan Gurney das Formel 1 Rennen im Porsche 804 (1962) gewonnen. Beim „Solitude Revival“ präsentiert ihn Neel Jani, Le-Mans-Sieger von 2016. Janis früherer Teamkollege Marc Lieb steuert ebenso wie Motorsportikone Hans-Joachim Stuck den 917 KH in Gulf-Farben von 1970. Auch das Fahrerlager war höchst attraktiv und ein Besuch absolut lohnenswert. Wer die früheren und heutigen Porsche-Rennfahrer einmal hautnah erleben wollte, hatte im Zelt des Porsche Museums die größten Chancen. Neben dem ehemaligen Porsche-Werksfahrer Herbert Linge, dem zu Ehren ein Sonderlauf der „Solitude Revival” seinen Namen trägt, war auch Rennlegende Hans Herrmann anwesend. Ein Jubiläum feiert bei dieser Gelegenheit Eberhard Mahle: Vor 60 Jahren startete der Rennfahrer hier mit drei verschiedenen Autos. Von den drei Rennen hatte er zwei gewonnen. Mit den beiden ehemaligen Porsche-Ingenieuren Günter Steckkönig und Hans Clausecker können die Besucherinnen und Besucher ebenfalls ins Gespräch kommen.

Leider beklagten sich die ehemaligen Porsche-Werksfahrer der älteren Generation, dass sie ganz kurzfristig von Porsche eine Absage erhalten hatten und nicht wie geplant mit den vorgesehenen Fahrzeugen fahren durften. Dies offenbar aus versicherungstechnischen Gründen. Eberhard Mahle, bekannt von Mahle-Kolben, ist mit seinem Unternehmen seit Jahrzehnten in Stuttgart ansässig und er selber wohnt in Leonberg. Sogar eine Tribüne in der Linkskurve nach Glemseck wurde nach ihm benannt. Er war schon sehr enttäuscht über dieses Vorgehen. Er fuhr dann in einem 911er Porsche, der ihm zur Verfügung gestellt wurde.

Der Event begann eigentlich schon am Freitag mit dem Bezug des Fahrerlagers und der technischen Wagenabnahme. Am Freitagabend gab es im Großen Zelt der MOTORWORLD eine Abendparty, wo man viele Möglichkeiten hatte für interessante Gespräche. Richtig los ging es aber dann am Samstagvormittag um 08.30 Uhr mit der Fahrerbesprechung. Um 09.00 Uhr wurde zum ersten Lauf mit den Prototypen und Formel-Fahrzeugen gestartet. Die zweite Gruppe waren die Vorkriegsfahrzeuge, dann die GT Fahrzeuge, Motorräder, darunter sehr viele Gespanne und jeweils am Schluss vor der Mittagspause gab es einen Sonderlauf zu Ehren von Herbert Linge. Herbert Linge, 1928 geboren, stand sein Leben lang im Dienste von Porsche, er war einer der ersten Lehrlinge im Unternehmen, das noch während des Krieges im Jahr 1943. Später war er maßgeblich am Aufbau des Porsche-Kundendienstnetzes im Ausland, besonders in den USA, beteiligt. Im Film-Klassiker ‘Le Mans’ mit Steve McQueen doubelte Herbert Linge diesen. Der Porsche Cup sowie die ONS-Sicherheitsstaffel, bei der Sportwagen mit Feuerlöschgeräten ausgerüstet wurden, um Ärzte und Helfer schneller an ein Unfallfahrzeug zu bringen, basieren auf der Idee von Herbert Linge, dem dafür 1982 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Drei ehemalige Fahrzeuge der ONS-Sicherheitsstaffel waren auch am Solitude Revival 2019 im Einsatz, ein Porsche 928, ein Porsche 914/6 GT sowie ein Ford Capri. Der Porsche 914/6 war jeweils Schlussfahrzeug einer Fahrzeuggruppe.

Gefahren wurden jeweils zwei Runden, manchmal auch drei. Danach fuhren die Fahrzeuge wieder ins Fahrerlager und die nächste Gruppe machte sich bereit, das nimmt an der Solitude leider relativ viel Zeit in Anspruch, da die Zufahrt ins Fahrerlager recht lang ist und durch eine enge Unterführung unter der Rennstrecke führt. Befindet man sich im weitläufigen Fahrerlager können die Pausen von manchmal einer halben Stunde und länger für einen Imbiss oder Gespräche genutzt werden, steht man allerdings etwas weiter entfernt an der Strecke empfindet man die Unterbrüche als sehr lange. Zudem ist ein Rennfeld nach 1 – 2 Minuten vorbeigefahren und dann dauert es eben wegen der Streckenlänge von knapp 12 Kilometern wieder ein paar Minuten bis zur nächsten Vorbeifahrt. Muss dann noch ein Pannenfahrzeug geborgen werden, kommt schon richtig Langeweile auf. Zudem fehlte beim Glemseck die Passerelle über die Strecke und die Zuschauer, die ins Fahrerlager wollten, drängten sich die längste Zeit vor den verschlossenen Gittern, die auch 10 Minuten nach Durchfahrt des Schlussfahrzeuges noch nicht geöffnet wurden. Das führt zu Unmut und Unzufriedenheit bei den Zuschauern und Besuchern und wir als Fotografen verloren immer wieder sehr viel Zeit mit den Verschiebungen an einen anderen Ort. Ohne die Details oder Gründe zu kennen wünscht man sich doch einen optimaleren Zeitplan und einen etwas zügigeren Ablauf. Im Fahrerlager war die Organisation perfekt und Walter Gigli hatte in seinem ‘Revier’, dem Fahrerlager der Formel-Fahrzeuge, immer alles im Griff. Vor zwei Jahren ließen wir uns von einem der raren Presse-Shuttle in die Doppelkurve beim Schatten fahren, kamen dann aber sehr lange nicht mehr von dort weg.

Dieses Jahr begaben wir uns in die lange und steile Kurve bei Hedersbach, wo auch das Licht bei Sonnenschein bis gegen Mittag perfekt ist. So konnten wir wenigstens zu Fuß an die entsprechenden Standorte gelangen. Man muss sich manchmal auch selber zu helfen wissen und als akkreditierte Fotografen hatten wir das Privileg, an Orten zu fotografieren, die für die Zuschauer gesperrt sind. Bei Hedersbach gibt es vor allem von den Motorrad-Gespannen spektakuläre Bilder.

Auch wenn es ab und zu ruhiger war an der Strecke, es wurde dennoch sehr viel geboten auf dem gesamten Areal und bei den 430 teilnehmenden Fahrzeugen gab es wirklich viele Raritäten. Einer der Publikumslieblinge war sicher der Porsche 917 KH. KH steht für Kurzheck und dieser Wagen mit der Chassis-Nummer 917 015/035 gewann 1971 den Weltmeisterschaftslauf in Spa, wurde in Buenos Aires Zweiter und in Watkins Glen Dritter. Dann war Schluss, nach einem letzten Einsatz in den USA im Juli 1971 wurde dieser 917er als ‘Renntaxi’ für Gäste von Porsche verwendet. Seit 2009 gehört diese Ikone des Motorsports zur Sammlung von Porsche. Interessant waren auch die Formel-Fahrzeuge und die wohl eindruckvollsten Fahrzeugen waren die riesigen American La France, von denen 5 Fahrzeuge antraten. Die ehemaligen Feuerwehr-Mannschaftswagen haben 4- und 6-Zylinder Motoren mit Hubräumen von 10,5 und 14,5 Litern. Die Fahrzeuge haben ein gewaltiges Drehmoment und man muss ordentlich zupacken um diese Monster flott zu bewegen, vor allem in den Kurven. Ein kurioses Gefährt konnte man bei den Motorrädern Beobachten, nämlich das BEO GP Sidecar. Eigentlich ein Motorrad mit Seitenwagen, bei dem der Beifahrer, auch genannt ‘Plampi’, sonst mit wilden Bewegungen das Gleichgewicht suchend, ganz brav neben dem Fahrer sitzt. Damals, 1978, im ersten Einsatzjahr des BEO, war Rolf Biland der Fahrer und Kenny Williams der Beifahrer. Ende der Saison konnten sie ihren ersten Weltmeistertitel feiern. Für den BEO war die Karriere wegen einer Reglementsänderung allerdings zu Ende, Rolf Biland konnte zusammen mit Beifahrer Kurt Waltisberg weitere 6 Weltmeistertitel feiern. Das Gespann sowie viele weitere mit denen Biland/Waltisperg Erfolge feiern konnten, gehört heute dem Sammler Franz Heini, der seine Raritäten nicht einfach ausstellt sondern auch bewegt und er selber auch gleich die Aufgabe des Plampi übernimmt.

Am Solitude Revival gab es also nicht nur Raritäten auf zwei, drei und vier Rädern zu bewundern, auch sehr viel Prominenz war anwesend und das Schöne ist, es waren keine hochnäsigen ‘Schickimicki-Promis’, die abgeschirmt und sich von Bodyguards umringt präsentierten. Nein, es waren ehemalige und aktive Rennfahrer, mit denen man auch reden kann und darf und manch einer kann Geschichten erzählen, über die man nur schmunzeln kann. Die Liste ist lang, anwesend waren Jochen Mass, Hans-Joachim Stuck, Walter Röhrl, Hans Herrmann, Eberhard Mahle, Arturo Merzario, Herbert Linge, Kurt Ahrens, Jim Redman, Rudi Seher, Neel Jani, Stephane Ortelli, Gerhard Mitter, André Lotterer , Roland Asch, Kurt Brixner und Volker Strycek. Strycek gewann im Jahr 1984 auf einem BMW 635 CSi die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM, damals noch Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft), ohne dabei einen Laufsieg zu erzielen. Da war also auch abseits der Strecke immer viel los und zu den Autogrammstunden versammelte sich jeweils eine große Menschenmenge vor dem Zelt. Hier noch eine kleine Geschichte. Ela Lehmann brachte für Walter Röhrl extra eine große Schweizer Schokolade mit. Die wurde von Walter gleich hastig geöffnet und getestet. Zum ‘Schrecken’ seiner Kollegen, gab er ihnen aber nichts ab, alle lachten. Die beiden Speaker, Elio Crestani und Siegfried Schlüter führten mit vielen ehemaligen Rennfahrern Interviews und die Besucher wurden immer kompetent mit Informationen zu den einzelnen Fahrzeugen und Fahrern versorgt. Auch wenn die Pausen zwischen den Läufen etwas lang waren, konnte man die Zeit wirklich gut nutzen für Gespräche.

Zudem gab es an zahlreichen Orten Verpflegungsmöglichkeiten. Erst am Sonntagabend versiegten die Bierquellen, sehr zur Freude der Catering-Betreiber, denn das sehr heiße Wetter veranlasste doch den einen oder anderen der 12’000 Besucher, einen Becher mehr als üblich zu konsumieren und so stimmten denn die Umsätze, getreu dem Motto: Bierfass leer, Kasse voll. So muss das sein. Auch wir Medienvertreter waren bestens versorgt und betreut, danke Hubert Kogel, dem Organisationsteam unter der Leitung von Uwe Schiefer und Thomas Itte sowie Hans-Peter Koch 1. Vorsitzender Solitude Revival e.V. und allen anderen, die zu diesem tollen Event beigetragen haben.
Quelle: www.dreamcar.ch
Thema: Zwei historische Porsche aus Düsseldorfer Tiefgarage geklaut
Manfred Placzek

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Zwei historische Porsche aus Düsseldorfer Tiefgarage geklaut 24.07.2019 18:44 Forum: PORSCHE - Diebstähle


Aus einer Tiefgarage in Düsseldorf-Stockum wurden zwei historische Sportwagen gestohlen. Nun fahndet eine Ermittlungskommission nach den Tätern.

Hier geht es zum dem Bericht bei der nrz.de
Thema: Lebensdauer moderne Motoren
Manfred Placzek

Antworten: 1
Hits: 250
Lebensdauer moderne Motoren 24.07.2019 10:06 Forum: Literatur, Presse und TV


Wie hoch ist eigentlich die Lebensdauer eines Motors? VW jedenfalls attestiert seinen TDI-Motoren eine Laufleistung von 200.000 Kilometern. Verschiedene Gerichte halten dagegen
und legen 350.000 Kilometer als Richtwert fest.

Hier geht es zum Thema Lebensdauer Motoren in der Autozeitung
Thema: Porsche Klassik-Stammtisch Juli
Manfred Placzek

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Porsche Klassik-Stammtisch Juli 24.07.2019 09:58 Forum: Termine in 2019


Liebe Porsche Klassik-Freunde,

am Freitag der 26. Juli 2019 findet unser nächster Stammtisch ab 18.00 Uhr im Grünen Jäger, Ebertallee 50 in 38104 Braunschweig statt.
Der Parkplatz auf der Waldseite, hinter dem Grünen Jäger, ist für unsere Klassiker und Oldtimer reserviert. Neue Stammtischbesucher
und Gäste sind herzlich willkommen.

Der Porsche Klassik Herbstparcours findet Sonntag den 29. September 2019 statt. Beim Stammtisch gibt es die Ausschreibung, hier ist
ist auch die Anmeldung möglich. Die Ausfahrt führt wie immer über Nebenstraßen durch den Harz. 25 Porsche sind maximal möglich.
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